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Forever Adria Wien

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Der Herbst & Winter an der Adria Wien

Heute wurde die „Adria Wien“ geräumt. Die DHK hat einen Räumungstitel erwirkt, mit dem wir gezwungen wurden auch jene Flächen zu räumen, die uns von der Stadt Wien vertraglich zugesichert sind. Damit ist die Adria zerstört worden – für das Gericht ist das nicht weiter schlimm, „weil diese Schäden mit Geld aufzuwiegen sind“. Wir sollen uns um Schadenersatz an die DHK und die Stadt Wien wenden, die ja als solide Zahler amtsbekannt sind.

Dieser rechtliche Zynismus schmerzt, wenn man die Bilder vom lebendigen Betrieb an der Adria im Kopf hat. Die Bilder von glücklichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die stolz sein konnten auf ihre Arbeit und ihre Arbeitsplätze, die Bilder von entspannten, glücklichen Gästen, die um diesen Ort froh waren. All dies ist nicht mit Geld aufzuwiegen.

Wir beugen uns dieser Entscheidung, und wir werden weiterhin bei Gericht um unsere Rechte kämpfen. Weil wir an den Rechtsstaat, an die Gerechtigkeit und an die Verbindlichkeit von Verträgen glauben.

Die „Adria Wien“ war ein Ort der Herzlichkeit und des sozialen Engagements – aber, weil es kein richtiges Leben im falschen gibt – weichen wir der Macht.

Wir sind stolz auf das gemeinsam Erreichte, und wir möchten uns herzlich bei allen Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern der letzten 15 Jahre bedanken.

Bis auf Weiteres werden wir am Badeschiff „Meer Sonne“ in die Herzen bringen – und wer weiss, wo sonst noch überall.

Wien, 26. November 2020

Gerold Ecker.

Inklusion an der Adria Wien

Ulli Sima sagt ... und die Wahrheit ist...

Staffel 2-13:

* Stadrätin Sima sagt…

durch Rechtsanwälte, Beamte – in diversen Medienberichten, bei zahlreichen Gerichtsverfahren: ein Rechnungshofbericht mache es notwendig, dass am Donaukanal neue Verhältnisse einkehren müssen. Es muss ausgeschrieben werden, damit künftig ein Unternehmen nur mehr eine Fläche erhält und damit keine Unterverpachtungen stattfinden.

14. Staffel

…und die Wahrheit ist…

EIN Unternehmen – nämlich die boxircus Gmbh – bekommt beide Flächen: die Badeschiff Vorkaifläche und die Adria Wien. 

Ein Unternehmen, dass ausschliesslich Unterverpachtungen macht – als Geschäftszweck. Ein Unternehmen, dass noch niemals einen Gastronomiebetrieb selbst geführt hat.

Ein Unternehmen, dass auch bereits auf der Donauinsel für Stadträtin Sima und ihre WGM Gmbh diese Rolle spielt. Auf der Donauinsel am sog. Copa Beach (frühere Copa Cagrana) ist boxircus seit 2016 der Sub-Generalpächter vom Generalpächter WGM Gmbh. boxircus muss auf der Donauinsel für die Nutzung dieser Flächen nichts an die Stadt Wien zahlen und gibt an die tatsächlichen Nutzer (meist Gastronunternehmen) die Flächen zu Marktbedingungen weiter. Die WGM Gmbh bezahlt wiederum an die MA 45 EINEN Euro pro Jahr für die Flächen des Copa Beach. Ausserdem übernimmt die Stadt Wien für die boxircus GmbH noch Infrastrukturkosten. Für die Steuerzahlerin und den Steuerzahler ein fettes Minus.

Staffel 15 wird sich mit den Hintergründen dieser Deals beschäftigen.

…was vorher Geschah…

1. Staffel:

Die aktuelle Diskussion und die Medienberichte über den Donaukanal verunsichern viele Menschen. Stadträtin Sima hat in den letzten Tagen zahlreiche öffentliche Stellungnahmen zu diesen Themen abgegeben, die wir nicht einfach so stehen lassen wollen und können.

Da wir davon ausgehen müssen, dass dies auch in Zukunft so sein wird, starten wir mit der Serie „Stadträtin Sima sagt … und die Wahrheit ist…“.

Teil 1

* Stadrätin Sima sagt…

…die Verträge am Donaukanal laufen aus und der Rechnungshof schreibt uns Ausschreibungen vor.

…und die Wahrheit ist…

…die Verträge der Adria Wien und für das Festland beim Badeschiff sahen Verlängerungsoptionen um weitere 10 Jahre vor.

…Stadträtin Sima lässt gegen den unbefristeten Glashausvertrag der Adria Wien klagen und lässt diese Flächen trotz aufrechten unbefristeten Vertrag ausschreiben.

…der Rechnungshof hat dezidiert für Neuvergaben Ausschreibungen gefordert: Also für jene Fläche am Donaukanal, die gleichzeitig mit der derzeit laufenden „Ausschreibung“ für 20 Jahre freihändig an eine befreundete Unternehmensgruppe vergeben wurde.

…der Rechnungshofbericht hat mit keinem Wort von Ausschreibungen von Verträgen mit aufrechten Verlängerungsoptionen gesprochen und schon gar nicht von einer Ausschreibung von Flächen mit unbefristeten Verträgen.

…der Rechnungshof hat die Zustände auf der Donauinsel und das Verhalten der Dienststellen und Gesellschaften der zuständigen Stadträtin Sima kritisiert.

Teil 3

* Stadrätin Sima sagt…

…Adria und Badeschiff hätten sich an der Ausschreibung beteiligen können.

…und die Wahrheit ist…

…Stadträtin Sima ließ eine „Ausschreibung erstellen, bei der wir uns für einen Betrieb entscheiden hätten müssen, weil die songenannte „Ausschreibung“ vor allem ein Ziel hat: „Adria Wien und das Badeschiff müssen weg.

Teil 5

* Stadträtin Sima sagt…

…sie will „keine Wickel“ am Donaukanal haben.

…und die Wahrheit ist…

…sie lässt gegen den unbefristeten Glashausvertrag der Adria Wien auf Räumung klagen.

…sie lässt eine „Ausschreibung“ veröffentlichen, die vorgibt im Sinne des Donaukanal Masterplans zu sein, die gegen genau diesen Masterplan der Stadt Wien gerichtet ist.

…sie weist ihre Dienststellen und Gesellschaften an ihren persönlichen Geschmack zu verwirklichen!

Teil 2

* Stadrätin Sima sagt…

…sie kann den Eindruck nicht verhehlen, dass am Donaukanal Baracken stehen.

…und die Wahrheit ist…

…die unterschiedlichen Angebote am Donaukanal haben sehr erfolgreich ihre jeweiligen Zielgruppen bei der Wiener Bevölkerung und bei den Gästen der Stadt gefunden.

…gerade der gewachsene Mix der Angebote hat die Entwicklung am Donaukanal ermöglicht.

…diese Angebots-Diversität wird explizit vom Masterplan Donaukanal gefordert.

…Stadträtin Sima lässt ihre Dienststellen gegen den unbefristeten Glashausvertrag der Adria Wien klagen, damit sie das Glashaus abreisen kann „um etwas G´scheites zu bauen“.

Teil 4

* Stadrätin Sima sagt…

…alle haben gewusst, dass die Flächen am Donaukanal ausgeschrieben werden müssen.

…und die Wahrheit ist…

…es gab Zusagen der Stadt Wien für die vertragskonforme Verlängerung des Adria Wien Vertrages um weitere 10 Jahre.

…der Vertrag für die Festlandflächen vor dem Badeschiff hätte als betrieblicher Bestandteil des Badeschiffs (Badeschiff Gastgarten, Lager …) der Laufzeit des Badeschiffvertrages angepasst werden sollen, da das Badeschiff uns sein Gastgarten eine betriebliche und infrastrukturelle Einheit darstellen.

Presse zum Thema Neuausschreibung

Stadt kennt keine Gnade (Kronenzeitung vom 26.1.2020)

Mehr Tiefgang fürs Badeschiff (Presse vom 14.10.2019)

Eine unangenehme Situation für alle (Kronenzeitung vom 2.11.2018)

Ulli Sima und die Pächter (Kronenzeitung vom 2.11.2018)

Weitere Wickel um Ausschreibung am Donaukanal (der Standard vom 12.7.2018)

Donaukanal – Wogen gehen hoch (ÖGZ vom 9.3.2018)

Klage gegen „kalte Enteignung“ am Wiener Donaukanal (derStandard.at vom 22.1.2018)

Stadträtin Sima will keinen „Wickel“ wegen Donaukanal (derStandard.at vom 15.12.2017)

Steht das Ende des Donaukanals bevor (News vom 15.12.2017)

hCanale für alle: Bürgerinitiative befürchtet Ausverkauf des Donaukanals (Bezirkszeitung vom 15.12.2017)

Rot-Grüner Streit um Donaukanal (orf.at vom 13.12.2017)

Wien Heute – Streit um Donaukanal-Lokale (Wien Heute, ORF 2 vom 13.12.2017)

Aufstand am Donaukanal wegen Neuvergabe von Lokalflächen (derStandard.at vom 29.11.2017)

Lokale am Wiener Donaukanal: Verheerende Optik (derStandard.at vom 28.11.2017)

Ein Stück Meer in Wien (Wiener Bezirkszeitung vom 15.6.2016)

Öffnungszeiten

täglich ab 10 Uhr

Kontakt

Tel.: +43 660 127 17 84

Email: contact (at) adriawien.at

Impressum

Adria Wien, Headroom Beteiligungs- & Gastronomiebetriebs GmbH, Obere Donaustraße 97-99/3/3, 1020 Wien

Erreichbarkeit

U2 und U4 Schottenring, Ausgang Herminengasse-Promenadenweg, 250 Meter Flussabwärts!

Linie 1 Salztorbrücke, direkt an den Stiegen zur Promenade! (Fahrstuhl zur Promenade direkt bei der Salztorbrücke)